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AKTUELL

18.02.15
Das schreit zum Himmel

Seit Aschermittwoch hängt laut und plakativ ein Banner an der Mönckebergseite der Kirche. Denn Hamburg ist nach wie vor eine Drehscheibe von Gewalt. Aus den Antworten des Senats auf verschiedene Anfragen geht hervor, dass rund 1000 Container mit Bomben, Minen, Patronen, Raketen, Torpedos und anderer Munition jährlich über den Hamburger Hafen verschifft werden, mit steigender Tendenz. Hinzu kommen Kleinwaffen wie zum Beispiel das Sturmgewehr G36 sowie Waffensysteme und Rüstungsgüter. Und jetzt lassen wir Überlebende aus den Krisenregionen in Containern wohnen. Beides schreit zum Himmel, der Export von Gewalt und die Not der Flüchtlinge hier und weltweit. 

Während außen an der Kirche das Banner hängt, beten wir in den Passionsandachten jeden Freitag um 17.15 Uhr für die Opfer von Gewalt, für die Vertriebenen und Verzweifelten, für diejenigen, mit denen sich Jesus solidarisierte als den „Geringsten seiner Schwestern und Brüder“. >mehr

 

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20.02.15
Passionsandachten und Feierabendmahl

Wie in den vergangenen Jahren laden wir an den sechs Freitagen der Passionszeit zu Andachten im Altarraum der Kirche für rund eine halbe Stunde ein. Anhand der Passionsgeschichte Jesu werden die Petri-Pastoren verschiedene Gesichter des Leids damals und heute anschauen und bedenken. Zum Abschluss der Passionszeit sind alle willkommen am Tisch des Herrn – zum Feierabendmahl am Gründonnerstag, zu dem – wie im Vorjahr – wieder eine Fußwaschung gehört. Die Tische sind wieder festlich gedeckt. Jeder ist willkommen, „im Angesicht der Feinde“ (Psalm 23) Platz zu nehmen, leibliche und geistliche Speise zu teilen und sich „voll einschenken“ (Ps. 23) zu lassen und so dem Leiden zu trotzen.

 

Freitags, vom 20. Februar bis 27. März jeweils um 17:15 Uhr
und Donnerstag, 2. April um 18 Uhr

 

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15.03.15
Hartmut-Gründler-Gedenktafel

Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, Hartmut Gründler ein Gesicht und ein Gedenken zu geben. Dieser hatte sich – nach Hungerstreiks und anderen gewaltfreien Protestaktionen – am Buß- und Bettag 1977 vor der Petrikirche verbrannt, weil er die Unwahrhaftigkeit in der Atomenergiepolitik nicht mehr ertrug. Eine kleine Gedenktafel an der Petrikirche an der Mönckebergstraße erinnert zukünftig an ihn. Über einen QR-Code wird man auf die Homepage der Petrikirche geführt, wo es weitere Informationen zu den Hintergründen und Motiven gibt. Im Rahmen des Gottesdienstes am Passions-Sonntag Lätare wird seiner gedacht.
am Sonntag, 15. März um 10 Uhr

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28.03.15
Konzerte zur Passion und Auferstehung

„Membra Jesu Nostri“ (Die Gliedmaßen unseres Herrn Jesus) ist eine Sammlung von sieben Kantaten, in denen der Leib des Gekreuzigten verehrt und meditiert wird, von den Füßen bis hin zum Antlitz. Buxtehude lässt Soli, Ensembles, Instrumentalstücke mit Chorsätzen abwechseln – eine Passionsmusik von großer Zartheit und Eindringlichkeit. Ihr stellen wir das Stabat mater von Scarlatti voran, in seiner zehnstimmigen, virtuosen Anlage gleichfalls ein Ausnahmestück der barocken Chormusik.
am Samstag, 28. März um 19 Uhr mehr

Schütz‘ Matthäus-Passion steht im Mittelpunkt des Karfreitagsgottesdienstes.
am Karfreitag, 3. April um 18 Uhr mehr

Und auch der Gottesdienst am Ostersonntag wird mit Musik des 17. Jahrhunderts ausgestaltet.
am Ostersonntag, 5. April um 11 Uhr mehr

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04.04.15
Hörspaziergänge durch St. Petri

Wir empfehlen zur Erkundung der Hauptkirche St. Petri die Hörspaziergänge – das ist der Audio-Guide von St. Petri. Neben Informationen über den Kirchenraum und die Kunstwerke bietet dieser elektronische Führer den Besuchern auch Raum für Erfahrungen. Er ist in Zusammenarbeit mit dem Christlichen Blindendienst entstanden, um auch die Bedürfnisse von Nichtsehenden und Sehbehinderten zu integrieren. Das sind spannende Perspektiven auch für Sehende. Der Audio- Guide kann im „Shop“ der Petri-Kirche für 3 Euro ausgeliehen werden.


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