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AKTUELL

02.11.14
"Erschöpft – Wie wir mit Druck am besten umgehen"

Der Alltag der Menschen ist oftmals geprägt von Druck, im Privatleben wie im beruflichen Kontext. Dieser Druck zeigt sich in unterschiedlichster Weise, auch in körperlichen Symptomen.

 

In unserem Seminar begegnen wir dem Druck. Welcher Druck kommt von außen und welchen Druck erzeugen wir selbst? Mit Wahrnehmungsübungen, Bild- und Symbolarbeit und Selbstreflexion stärken wir unsere Selbstwahrnehmung und erweitern unsere Handlungsoptionen.

 

Leitung: Stephanie Frank, Systemischer Coach (DBVC)

Gebühr: 80 Euro

Ort: Gruppenraum C+D im St. Petri Haus, Bei der Petrikirche 3, 20095 Hamburg

Infos/Anmeldung: BSZ-Sekretariat, Karola Brandt, Tel. 040-32503875

 

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07.11.14
Brudermorde allerorten – Gibt es keine Wege aus der Gewalt?

Gewaltexzesse, Vertreibungen, gezielte Tötungen – die Nachrichten aus dem Irak, aus Syrien, aber auch aus der Ukraine, aus Israel und anderen Ländern sind zutiefst verstörend. Ist die Friedensbotschaft der Bibel und anderer heiliger Schriften nur ein Hirngespinst von Traumtänzern? Manche behaupten gar, die Religionen – früher das Christentum, heute der Islam – seien Schuld an der Gewalt und befeuerten sie.

Tatsache ist, dass man in der Bibel und im Koran viele Stellen findet, wo Gott zu grausamster Gewalttat auffordert. Es gibt eine Urszene der Gewalt: Kain erschlägt Abel. Das Motiv ist nicht Geschwisterneid, sondern liegt in Gott begründet – eine geradezu unheimliche Pointe. Kain leidet unter der Missachtung Gottes.

Auch der Koran kennt diese Geschichte, die Juden, Christen und Muslime im tiefsten Inneren miteinander verbindet. Jede Religion, so können wir daraus lernen, birgt das dunkle Potential zu spalten und gegeneinander aufzubringen. Wieso eigentlich opfern die Brüder nicht gemeinsam? Diese Frage drängt sich einem auf.

Zur diesjährigen „Internationalen Friedenskanzel St. Petri“ fragen wir: “Gibt es Wege aus der Gewalt?“ Auf dem Programm stehen:

•    ein Symposium in Zusammenarbeit mit der Akademie der Weltreligionen,
•    ein Kulturabend mit musikalischer, kulinarischer, künstlerischer theologischer und literarischer Begegnung zwischen Orient und Okzident,
•    die Friedenskanzel im Dialog mit Abu Achmed Jakobi, Wissenschaftler und muslimischer Theologe aus Libyen, Imam und Mitglied der Schura in Hamburg.

 

Drei Tage im Orient – Bildung, Kultur, Religion
Das Programm

 

Freitag, 7. November 2014 um 14 Uhr

„Versöhnung im Islam. Grundüberlegungen und das Beispiel Libyen“
Symposium mit der Akademie der Weltreligionen

Vortrag:
Imam Abu Ahmed Jakobi, Mitglied der Schura Hamburg

Repliken:
Dr. Ulrike Murmann, Pröpstin und Hauptpastorin, Schirmherrin der Internationalen Friedenskanzel St. Petri
Sammy Jossifoff für das Judentum   

Leitung und Moderation: Prof. Dr. Wolfram Weiße, Akademie der Weltreligionen
 
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal C

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Samstag, 8. November 2014 um 18 Uhr

"Kain und Abel in Bibel und Koran"
Musik. Luftballett. Kulinarisches

u.a. mit dem Beethoven Duo (Cello und Piano)
Faton Hasani (Piano)
Alexey Bogomazov und Olga Sudyenko (Luftballett)
Markus Stolberg (Schauspieler) und
Hakki Akyol (Architekt)

Grußwort:
Ian Karan, Wirtschaftssenator a.D., Schirmherr der Internationalen Friedenskanzel St. Petri

In der Pause:
Bewirtung durch aramäische Christen mit Couscous, gefüllten Weinblättern, Teigtaschen und Tee

Ort: Kirche
Eintritt: 26, 18 und 10 Euro, VVK u.a. im Kirchenbüro und Abendkasse

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Sonntag , 9. November 2014 um 10 Uhr

"Brudermord – und was dann?"
Gottesdienst mit Dialog über Wege aus der Gewalt am Beispiel von Kain und Abel in Bibel und Koran

Gastprediger: Imam Abu Ahmed Jakobi, Mitglied der Schura Hamburg
Dialogpartner: HP Christoph Störmer

Hamburger Kinder- und Jugendkantorei St. Petri/St. Katharinen, Leitung: Kantorin Sabine Paap, und Ensemble Passelande

anschließend Empfang
mit Prof. Wolfram Weiße, Direktor der Akademie der Weltreligionen,
Kazim Abaci, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und
Axel Matyba, Beauftragter der Nordkirche für den christlich-islamischen Dialog


Das Programm können Sie sich demnächst hier herunterladen.

 

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22.11.14
Der Vorverkauf für unsere Weihnachtskonzerte hat begonnen

Am 22. November beginnt die Reihe unserer diesjährigen Weihnachtskonzerte mit Verdis Requiem.„Verdis beste Oper“ haben Verehrer von Anbeginn seine Messa da Requiem genannt, und tatsächlich gibt es kaum ein Werk des Mailänders, das so viele charaktervolle, einprägsame Melodien enthält, das den Zuhörer so unmittelbar packt. Einen größeren Kontrast als den tieftraurigen Kopfsatz und das anschließend infernalisch tosende Dies irae kann man sich kaum denken. Chor, Orchester, vor allem aber den vier Solisten wird das Äußerste abverlangt. Der Hamburger Bachchor wird begleitet von der Hamburger Camerata und begrüßt Karen Rettinghaus aus Berlin, die zuletzt in Beethovens Missa solemnis in St. Petri zu hören war, Yvi Jänicke, die im vergangenen Jahr bei uns die Altpartie der h-Moll-Messe interpretierte, Renatus Mészár aus Karlsruhe, dessen Partie des „Elias“ unvergessen ist und, zum ersten Mal als Gast vom Theater Bremen: Luis Olivares Sandoval.

Der Vorverkauf im Kirchenbüro und an den bekannten Vorverkaufsstellen hat begonnen.

 

Weitere Weihnachtskonzerte in St. Petri

 

Am 16.12.14, um 19.30 Uhr
LIEBE ALTE WEIHNACHTSLIEDER


Am 20.12.14, 19.00 Uhr
JAUCHZET, FROHLOCKET!

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium Teil I
C. P. E. Bach: Magnificat D-Dur
Christmas Carols für Chor, Solisten
und Orchester


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