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AKTUELL

30.10.17
500 Jahre Reformation in St. Petri

Um „Luther und seine Weggefährten“ dreht sich die Sonderkirchenführung am Sonnabend vor dem Reformationsfest, dem 28. Oktober 2017 um 14 Uhr. Nach Besichtigung des Lutherbildes von 1603 erreichen Sie über die Steinstufen der Wendeltreppe den Herrensaal. Dort begegnen Ihnen an den Wänden neben Luther seinen Weggefährten Melanchton, Bugenhagen und dem Kurfürsten von Sachsen Johann Friedrich I., genannt der Großmütige.

Am Vorabend des Reformationsfestes, Montag, dem 30. Oktober um 19 Uhr findet in der Hauptkirche St. Petri an der Mönckebergstraße ein Konzert mit mehreren Chören und Instrumentalensembles statt. Als Auftakt zum Reformationsfest erklingen Lieder der Reformation in Kompositionen für mehrstimmigen Chor, Orgel und Instrumente. Alle Generationen von Schülern des Johanneums bis hin zu den Senioren des Collegium vocale St. Petri sind dabei, dazu der Hamburger Bachchor, die Lobpreisgruppe von St. Petri und das große Orchester des Johanneums. Daniel Kaiser und Hilte Rosenboom tragen Texte zu Komponisten und Liederdichtern bei. Das Publikum wird immer wieder eingeladen, in den Gesang einzustimmen. Die musikalische Gesamtleitung des Abends hat Petrikantor Thomas Dahl.
Der Eintritt ist frei. Um eine Kollekte zur Kostendeckung wird gebeten.

Am Reformationstag, Dienstag, dem 31. Oktober, findet um 11 Uhr ein Festgottesdienst zum Reformationsfest statt, den St. Petri zusammen mit den nordischen Kirchen feiert. Im Rahmen dieses Gottesdienstes erklingt die Bachkantate „Gott der Herr ist Sonn und Schild“. Es singen und spielen Solisten, Hamburger Bachchor und Collegium musicum St. Petri unter Leitung von Thomas Dahl. Die Predigt hält Oberkirchenrat Dr. Kimmo Kääriäinen aus Helsinki. Um 10.50 Uhr gibt es eine Einführung in die Kantate.

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17.11.17
Sehnsucht und Wiederstandt

In vielen Menschen lebt eine Ambivalenz zur  Kirche. Sie haben Kirche gegensätzlich erlebt. Einerseits als Machtgebilde und Moralapostel, die teils ausgrenzend und nicht offen ist. Die verspricht, was sie nicht hält, und fordert, was sie selbst nicht einlöst. Der Glaube wirkt so dogmatisch,  dass der Blick auf Gott verstellt wirkt. Andererseits erleben viele Kirche als Ort des Trostes in der Not, des Segens bei Trauungen und Taufen. Sie erleben Gemeinschaft und Geborgenheit. Hier wird man angenommen und der Glaube wird gelebt. Die  Kirche steht für gute Werte und Kultur. Themen der Gesellschaft und Politik werden diskutiert. Sie ist parteilich für die Schwachen. Sie ermöglichte eine Revolution zur Öffnung der Mauer. 

Unter dem Motto „Sehnsucht und Widerstand“ laden Reinhard Dircks und Birgit Kühl dazu ein, die unterschiedlichen Erfahrungen mit Kirche und Glauben zu benennen und anzusehen. Biographische Erlebnisse der Kränkung sowie der Stärkung können ausgesprochen werden.

Von Freitag, 17. bis  Sonntag, 19. November
weitere Infos und Anmeldung auf der Öffnet externen Link in neuem FensterSeite des Beratungs- und Seelsorgezentrums