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Losung des Tages

Saturday, 27. November 2021

Beweise deine wunderbare Güte, du Heiland derer, die Zuflucht suchen vor denen, die sich gegen deine rechte Hand erheben.

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Menschen an Sankt Petri

Annette Dollerschell macht Licht

Annette Dollerschell ist in der Kirche ansprechbar

„Wenn ich da jedesmal einen Euro bekäme“, lacht Annette Dollerschell, als es um die meist gestellte Frage geht: Wie kommt die Madonna in die evangelische Kirche? Die ehrenamtliche Kirchenhüterin erklärt dann immer, dass Maria auch in der evangelischen Kirche eine Rolle spielt und dass die Statue noch aus der Zeit vor der Reformation stammt.

Seit gut 20 Jahren gehört Annette Dollerschell zur „Gesichtergruppe“. Das sind die guten Geister der Hauptkirche St. Petri, die  für die Besucherinnen und Besucher im Shop und im Kirchenraum da sind. Zweimal in der Woche kümmert sie sich vor allem darum, dass an der Madonna und am Sandkreuz genug Kerzen vorhanden sind. Dabei kommt sie immer wieder auch mit Besuchern ins Gespräch. Mal ist es die einfache Frage nach den Toiletten, mal ein persönlicheres Thema.

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Karen Hoppe und der Petri-Duft

Karen Hoppe von der Musikgruppe FelsenFest übersetzt das Evangelium in Musik

Glockenhell erklingt ihr Sopran an jedem Sonntagabend. Wenn Karen Hoppe singt, dann geht einem das Herz auf. Seit fast 20 Jahren ist sie fester Bestandteil der  Musikgruppe  „FelsenFest“  im Abendgottesdienst. 

„Ich war eingesprungen, als an einem Sonntag mal ein Sopran fehlte. Aus der Aushilfe ist ein ständiges Dabeisein geworden“, lacht die 59-jährige, die in Harburg zu Hause ist. Der Kontakt kam über ihren Klavierlehrer Thomas Faßnacht, den Leiter von „FelsenFest“, zustande. Das Singen im Gottesdienst bedeutet Karen Hoppe sehr viel. „Ich möchte die Menschen einladen, mit den Liedern in Gottes Gegenwart zu kommen“, erklärt sie, und wenn es nach ihr ginge, könnte es am Sonntagabend sogar noch ein bisschen mehr Musik geben. Klassische Choräle mag sie auch. Mal. „Mein Herz hängt aber an der modernen Lobpreis- und Gospelmusik.“

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Ralph Mächler hat ein offenes Ohr

BSZ-Berater Ralph Mächler im Schutz der Petri-Kirche

„Das ist mein Baby geworden“, strahlt Ralph Mächler, wenn er über die große Heiligabend-Feier in St. Petri spricht. Die Organisation des beliebten Weihnachtsabends liegt seit Jahren in seinen Händen. An jedem 24. Dezember kommen dann etwa 300 Menschen, die Weihnachten gemeinsam feiern wollen, in die Kirche. „Nach der Corona-Zwangspause sind wir 2021 wieder am Start“, verspricht der 54jährige mit seinem sympathischen Akzent, der verrät, dass er nicht in Hamburg, sondern in der Schweiz geboren wurde. Seit fast 30 Jahren lebt und arbeitet Mächler in der Hansestadt. „Vom ersten Moment an habe ich mich in die Weltoffenheit der Hamburgerinnen und Hamburger verliebt.“ Im mittlerweile siebten Jahr engagiert sich Mächler ehrenamtlich im Beratung- und Seelsorgezentrum (BSZ).

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Sonja Bröning singt Sopran im Bachchor

Sonja Bröning und 'ihre' Maria in Sankt Petri

„Das fühlt sich einfach an, als stünde man mitten in den himmlischen Heerscharen!“ Sonja geht das Herz auf, wenn sie an die Auftritte mit dem Hamburger Bachchor im Gottesdienst oder auch an großen Konzerthäusern wie der Elbphilharmonie denkt. Als Laiensängerin mit einem Profiorchester Musik zu machen, ist für sie ein wunderbares Erlebnis. Mit Anfang 20 war sie schon mal dabei und singt nun seit neun Jahren wieder im Sopran. „Der Bachchor ist ein Ort, an dem ich ein Zuhause gefunden habe. Und da ich eher ein Nomadentyp bin, ist das etwas ganz Besonderes für mich“, lacht die fröhliche und offene Hobby-Sängerin.

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Die Kirchenführerin Hella Calvi

Petri-Kirchenführerin Hella Calvi schwärmt von Gottfried Liebalt

„Ich bin Hamburger, aber in dieser Kirche war ich noch nie!“ Diesen Satz hört Hella Calvi oft. Mit Leidenschaft bringt die ausgebildete Kirchenführerin seit vielen Jahren die Steine zum Sprechen und erklärt Menschen unsere Hauptkirche – den Glauben und die Kultur. Zum Beispiel in halbstündigen Kurzführungen, in denen ein Petri-Ort ausführlich erklärt wird. Calvi hat es da besonders das Weihnachtsbild von Gottfried Liebalt neben der Tür zur Sakristei angetan. „In dieser barocken Krippenszene stecken so viele verborgene Botschaften“, schwärmt sie, und man möchte sofort alle hören.

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