Miteinander im Gespräch mit Hauptpastor Dr. Jens-Martin Kruse
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Die erste Enzyklika in der Amtszeit eines neuen Papstes gilt als eine Art Regierungserklärung, die aufzeigt, was für ihn von grundlegender Bedeutung ist. Viele Themen hätten sich gegenwärtig nahegelegt: Frieden, Klima, Armutsbekämpfung oder gefährdete Demokratien. Aber Papst Leo XIV. widmet seine erste Enzyklika, die er am 15. Mai 2026 unter dem "Magnifica humanitas“ veröffentlicht hat, dem Thema der „Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstliche Intelligenz“.
Es ist ein bemerkenswertes Dokument. Bemerkenswert nicht deshalb, weil ein Papst sich zur "Künstlichen Intelligenz“ äußert. Bemerkenswert ist vielmehr, dass er die Frage nach der Künstlichen Intelligenz als Frage nach dem Menschen sichtbar werden lässt. Er fragt nicht nach den Grenzen der Technik, sondern nach den Bedingungen menschlicher Würde. Damit verschiebt Papst Leo XIV. die Debatte an ihren eigentlichen Ort und erweist sich als jemand, der weiß, was auf der Welt los ist und der aufzeigen kann, worin die Orientierungskraft des Glaubens in den aktuellen Entwicklungen bestehen kann. Der Vortrag will in die Enzyklika einführen und zentrale Aspekte von deren Argumentation vorstellen.
Veranstaltungsort
Hauptkirche St. Petri
Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg